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Liste von Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern

 

„Huckelberry Finn“ – Angebot für Kinder suchtkranker Eltern

01097 Dresden

Wöchentlicher Kinder- und Jugendtreff

Diakonie Dresden
Diakonisches Werk – Stadtmission Dresden e.V.

Tel.: 0351/89960313

Zeitraum: unbekannt
Stand: Juni 2006

 

Projekt „Fallschirm“ – Ein Modell zur Stärkung von Kind, Familie und pädagogischen Fachkräften

02625 Bautzen

Kinder, die in einer Familie leben, in der ein oder beide Elternteile alkohol-, medikamenten-, oder drogenabhängig sind, sind stark belastet. Überforderung, Hilflosigkeit, Angst, Unsicherheit und Scham prägen die Lebenssituation der Kinder. Sucht ist eine Krankheit, die die ganze Familie betrifft. Es ist für alle schwer, sich das Problem einzugestehen. Eine Abhängigkeit gehört zu den tabuisierten Krankheiten, Sucht wird oftmals mit Schwäche, Versagen oder Schande gleichgesetzt. Viele Kinder reden mit niemandem über ihre Situation. Hinzu kommt, dass viele Eltern glauben, ihre Kinder würden von der Suchtkrankheit nichts merken.
Damit betroffene Kinder sich gesund entwickeln können, brauchen sie Unterstützung und Begleitung. Die Suchtberatung hat deshalb in Kooperation mit der Erziehungsberatung ein Unterstützungsangebot entwickelt, das sowohl präventiv ausgerichtet ist, als auch Verhaltensauffälligkeiten begegnet.

Unser Angebot richtet sich an:

· Kinder vom 2. Bis ca. 6. Schuljahr
· Familien, in denen es einen oder mehrere suchtkranke/n Elternteil/e gibt
· Verwandte und andere Bezugspersonen, die einem belasteten Kind helfen wollen
· Pflegefamilien, die ein Kind aufgenommen haben, dessen Eltern suchtkrank sind
· pädagogische Fachkräfte, die ein betroffenes Kind betreuen und gezielt unterstützen wollen

Unser Angebot für Kinder:

Die Kinder treffen sich immer montags für zwei Stunden, um sich auszutauschen, gemeinsam interessante Themen zu bearbeiten, zum Spielen, Basteln und Spaß haben. Auch in den Ferien bieten wir eine Betreuung an.

Wir bieten:

· Gruppenarbeit mit Kindern (2. – 6. Klasse)
· begleitende Elternarbeit
· kindgerechte Informationen zur Sucht
· Stärkung des Selbstwertgefühls
· Entwicklung von Schutzmechanismen (Abbau von Schuldgefühlen, Nein-Sagen-Können, …)
· Aufbau und Förderung sozialer Kompetenzen (Frustrationstoleranz, Problemlöse- und Kommunikationsfähigkeit, …)
· aktive Auseinandersetzung mit Gefühlen, Spaß, Unbeschwertheit und viele kreative Ideen!

Unser Angebot für pädagogisches Fachpersonal:

Auch Erzieher und andere Helfer oder Bezugspersonen mit Erziehungsverantwortung (Lehrer, Mitarbeiterin Jugendzentren, …) können sich co-abhängig verhalten, obwohl sie das Gegenteil für das Kind bewirken wollen.

Wir bieten:

· Allgemeine Informationen zum Thema Sucht/-entwicklung
· Anregungen zur eigenen Reflexion
· Informationen zum Umgan mit Eltern (z. B. Wie gestalte ich Elterngespräche?)
· Einen methodischen „Werkzeugkoffer“ (Gesprächstechniken)

Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen.
Unser Präventionsprojekt ist kostenfrei!

Träger: Arbeiterwohlfahrt e.V. Bautzen

Arbeiterwohlfahrt e.V. Bautzen
Löbauer Straße 48
02625 Bautzen
Tel; 03591/3261-140 Fax; 03591/3261-148
E-Mail: aline.korbut@awo-bautzen.de
Internet: www.awo-bautzen.de

Kontaktzeiten:

Montag: 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag: 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Oder nach Vereinbarung

Zeitraum: unbekannt
Stand: Juni 2006

 

Picknick – Gruppenangebote für suchtbelastete Familien

09130 Chemnitz

Suchtbelastete Mütter und Väter, die sich mit ihrer Suchtproblematik auseinandersetzen, brauchen Ermutigung
und Unterstützung, ihre Elternverantwortung wahrzunehmen. Kinder, die über einen längeren Zeitraum in einer
suchtbelasteten Familie leben, müssen sich mit besonderen Entwicklungsbedingungen arrangieren, die eine Belastung
in ihrem Leben sind.
Mit PICKNICK werden gleichermaßen Mütter und Väter mit einer Suchtbelastung und deren Kinder eingeladen,
sich aus der jeweiligen Perspektive mit diesem die ganze Familie betreffenden Thema aktiv auseinanderzusetzen.
Einerseits sollen suchtbelastete Eltern in ihren elterlichen Kompetenzen gestärkt werden. Andererseits können
betroffene Kinder altersentsprechend Informationen über die Suchtbelastung ihrer Eltern erhalten und
in ihren Fähigkeiten gestärkt werden.
PICKNICK kann helfen, den Familienalltag anders zu gestalten.

Kinder-PICKNICK
… richtet sich an betroffene Kinder und Jugendliche, die in einer vertrauensvollen Umgebung ihre Fragen und
Ängste besprechen können. Durch den Austausch mit anderen Kindern und Jugendlichen in ähnlichen Situationen
erfahren sie Entlastung und Stärkung. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche ab dem Schulalter, deren
erwachsene Bezugsperson ein Suchtproblem hat und deren Sorgeberechtigte damit einverstanden sind.

Eltern-PICKNICK
… bietet die Möglichkeit, die Bedeutung des eigenen substanzbezogenen Verhaltens in Bezug auf die Entwicklung
der Kinder zu verstehen, sich seiner elterlichen Kompetenzen bewusst zu werden, diese weiterzuentwickeln
und danach auch zu handeln. Teilnehmen können Eltern, die ein Suchtproblem haben und bereit sind, sich mit der
Thematik auseinanderzusetzen.
… ist ein spezifisches Beratungs- und Gruppenangebot für Eltern der PICKNICK-Kinder und anderen
erwachsenen Bezugspersonen.

Ablauf
Kontaktphase – zur Motivation
mind. 3 Beratungsgespräche mit allen Familienmitgliedern
Kernphase – zur Veränderung
Kinder-PICKNICK als intensives Gruppenangebot über 1 Jahr und begleitende Elternarbeit
Ablösephase – zur Stabilisierung
Gruppenangebote in größeren Abständen über 1 Jahr und Abschlussgespräche

Ambulante Suchtkrankenhilfe und Familien- und Erziehungsberatung der Stadtmission Chemnitz e.V.
PICKNICK wird gefördert durch den Freistaat Sachsen, und die Stadt Chemnitz.

Kontakt
– Anmeldung durch die Familien selbst
– Vorgespräche nach Vereinbarung

Stadtmission Chemnitz e.V. / Projekt PICKNICK
Dresdner Str. 38a / 09130 Chemnitz
Ansprechzeit: montags 10-12 Uhr
Tel.: 0371 – 666 26 850
Mail: picknick@stadtmission-chemnitz.de

Zeitraum: August 2013
Stand: Mai 2014

 

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind ohne Gewähr.